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Wir sind Frauen und Männer, die seit langem in unterschiedlichen Arbeitsfeldern mit traumatisierten Mädchen und Jungen arbeiten. Dort haben wir erlebt, dass eine bewusste Unterstützung den Kindern und Jugendlichen sehr viel nutzt. Diese bewusste Unterstützung beinhaltet die Berücksichtigung der Erkenntnisse der Psychotraumatologie und erfordert die Übersetzung therapeutischen Wissens und Methoden in ein pädagogisches Arbeitsfeld. Die Überprüfung herkömmlicher Methoden und Inhalte von pädagogischen Arbeitsweisen ist nötig. Die Kenntnis der Psychodynamik von traumatisierten Menschen nutzt nicht nur der Traumabearbeitung der Mädchen und Jungen, sondern ist letztendlich auch eine Entlastung für die pädagogischen MitarbeiterInnen und die Pflegeeltern. Traumatische Übertragungen, hochunsichere Bindungsmodelle, Rückblenden, posttraumatische Spiele und v. a. m. belasten die Beziehungen zwischen den Kindern und den MitarbeiterInnen. Die Kenntnis von Ursprung und konstruktiven Handlungsmöglichkeiten macht die Arbeit mit schwer belasteten Kindern und Jugendlichen wirksamer und dient der Psychohygiene der professionellen HelferInnen. In der ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfe gibt es bereit einige (manche schon seit langem) Ansätze der Umsetzung dieser Erkenntnisse. Da sich die Chancen der sozialen Teilhabe von traumatisierten Mädchen und Jungen aber auch in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen, also in Kindertagesstätten und Schulen entscheiden, wollen wir diese Diskussion auch mit den Kolleginnen und Kollegen dort führen. Die Arbeit des Zentrums für Traumapädagogik der Welle, besteht aus Fortbildungen, Tagungen, Projekten und Diskussionsrunden, in denen die Hilfe von traumatisierten Kindern und Jugendlichen in pädagogischen, sozialpädagogischen und therapeutischen Arbeitsfeldern weiterentwickelt werden soll. Bei Problemen - schicken Sie bitte eine Nachricht an den Webseitenverwalter tho-sto @ web . de |